Für Solo-Wanderer und Alleinreisende
Allein wandern, mit Sicherheitsnetz. Ohne Live-Tracking.
Du legst fest, bis wann du dich nach der Tour meldest. Kommt kein „Ich bin da“, erinnert Ondira zuerst dich. Bleibt auch das unbeantwortet, bekommt dein Notfallkontakt automatisch eine E-Mail.
Gratis-Version · Plus CHF 3 pro Monat oder CHF 30 pro Jahr
Allein unterwegs heisst: Niemand merkt es von selbst.
Dein Tempo, deine Pausen, deine Route. Aber wenn du dir auf einem Bergweg den Knöchel verstauchst oder im Nebel den Weg verlierst, ist niemand neben dir, der Hilfe holt.
Die meisten sagen deshalb jemandem Bescheid. Das ist richtig. Nur: Die Person zuhause muss daran denken, dass du um 18 Uhr zurück sein wolltest. Sie muss merken, dass du dich nicht gemeldet hast. Und sie muss entscheiden, ab wann das ein Grund zur Sorge ist.
Live-Tracking nimmt ihr das ab, verlangt aber, dass jemand deine Position den ganzen Tag sehen kann. Viele wollen das nicht, auch nicht von Menschen, denen sie vertrauen. Was fehlt, ist etwas dazwischen: eine Frist, die du selbst setzt, und eine automatische Nachricht, wenn du sie verpasst.
„Ich will nicht, dass jemand meine Punkte auf der Karte verfolgt. Ich will nur, dass jemand nachfragt, wenn ich abends nicht zurück bin.“
So funktioniert das Sicherheitsnetz
Vor der Tour stellst du einmal die Frist ein. Unterwegs merkst du nichts davon.
Frist vor der Tour setzen
Du setzt die Frist auf deine erwartete Rückkehr plus grosszügigen Puffer. Den Pausenmodus nutzt du für die Tour nicht, er setzt den Schutz aus.
Nach der Tour einchecken
Zurück im Tal oder in der Hütte tippst du auf „Ich bin da“, dafür braucht die App kurz Internet.
Zuerst eine Erinnerung an dich
Verpasst du die Frist, erinnert Ondira zuerst dich selbst per Push-Nachricht und E-Mail.
Dann eine E-Mail an deinen Kontakt
Bleibt auch die Erinnerung unbeantwortet, bekommt dein Notfallkontakt eine ruhige E-Mail mit deinem letzten Lebenszeichen.
Im akuten Notfall: Rega oder 112, nicht Ondira
Ondira informiert deine Kontakte per E-Mail. Es alarmiert weder die Rega noch eine andere Rettung. Wenn du verletzt bist oder in Gefahr, ruf selbst an: 1414 für die Rega oder 112.
Die kostenlose Rega-App ist dafür besser geeignet als jede Check-in-App. Mit einem Tipp alarmierst du die Rega, und dein Standort wird automatisch an die Einsatzzentrale übermittelt. Auch sie braucht minimalen Netzempfang.
Die beiden ergänzen sich: Die Rega-App, wenn du selbst Hilfe rufen kannst. Ondira, wenn du dich nicht mehr melden kannst und sonst niemand merkt, dass du nicht zurück bist.
Was Solo-Wanderer oft einwenden
- Am Berg habe ich oft kein Netz.
- Das ist der wichtigste Punkt, und wir sagen ihn offen: Für den Check-in braucht Ondira kurz eine Internetverbindung. Unterwegs musst du aber gar nicht einchecken. Setze die Frist auf deine erwartete Rückkehr plus Puffer und melde dich, sobald du wieder Empfang hast, im Tal, an der Bergstation oder im WLAN der Hütte.
- Was, wenn mein Akku leer ist?
- Dann kannst du nicht einchecken, und die Frist läuft ab. Genau dafür gibt es die Erinnerung und den Hinweis in der E-Mail, dass das Ausbleiben nichts heissen muss. Nimm eine volle Powerbank mit. Dein Handy ist am Berg auch dein Notruftelefon.
- Ich sage einfach zuhause Bescheid.
- Mach das unbedingt, inklusive Route und spätester Rückkehr. Ondira ersetzt das nicht, sondern nimmt der Person zuhause das Daran-Denken ab. Sie muss nicht auf die Uhr schauen. Wenn du dich nicht meldest, bekommt sie automatisch eine E-Mail.
- Meine Tour dauert länger als geplant. Gibt es dann einen Fehlalarm?
- Darum der Puffer. Wer für 17 Uhr plant, setzt die Frist zum Beispiel auf 20 Uhr. Wirst du trotzdem zu spät, erinnert Ondira zuerst dich. Ein Tipp genügt, sobald du Netz hast. Und kommt die E-Mail doch, kann dein Kontakt nach einem kurzen Anruf über einen Link bestätigen, dass alles gut ist.
- Tracking-Apps wie Komoot oder Garmin können das doch.
- Manche Tracking-Apps und GPS-Geräte bieten Live-Ortung, teils auch Notfallfunktionen. Wenn du deine Position laufend teilen willst, sind sie dafür gebaut. Ondira geht den anderen Weg: keine Live-Ortung, kein Bewegungsprofil, nur eine Frist und eine Nachricht, wenn sie verstreicht. Mehr dazu auf unserer Vergleichsseite zum Standort-Teilen.
Was Ondira nicht ist
Kein Notrufknopf
Ondira ruft keine Leitstelle, nicht die Rega und keine Ambulanz. Im Notfall wählst du 1414 oder 112.
Keine Live-Ortung
Keine Live-Ortung, kein Hintergrund-Tracking, keine Route auf der Karte. Den Standort sendet die App nur, wenn du das einschaltest, und dann nur im Moment des Check-ins.
Kein Medizinprodukt und kein Lawinen-Ersatz
Ondira misst nichts. Es ersetzt weder Tourenplanung noch Notfallausrüstung oder ein Lawinenverschüttetensuchgerät.
Warum du Ondira vertrauen kannst
Deine Route bleibt deine
Niemand sieht, wo du gerade bist. Der Check-in-Verlauf wird 14 Tage aufbewahrt. Keine Gesundheitsdaten, keine Werbekennungen, kein Datenverkauf.
DSG/DSGVO-konform gestaltet
Nach Schweizer Datenschutzgesetz und DSGVO aufgebaut. Serverstandort: Schweiz.
Transparent, was passiert
Du siehst vorher, welche E-Mail dein Kontakt bekommen würde. Er braucht keine App, nur eine E-Mail-Adresse.
Aus dem Wallis
Ondira wird von diehm it-services in Brig-Glis entwickelt und betrieben, mit Adresse im Impressum.
Ondira entstand, weil Daniel Diehm und Oliver Gepp etwas zwischen Notrufsystem und Standort-App suchten und nichts fanden. Die Geschichte dahinter
Häufige Fragen zum Allein-Wandern
Wie wandere ich allein sicher?
Passende Route wählen, Wetter prüfen, Powerbank und Notfallausrüstung mitnehmen, jemandem Route und späteste Rückkehr sagen. Die ausführliche Checkliste steht im Ratgeber.
Gibt es eine App, die automatisch einen Notfallkontakt informiert, wenn ich nicht zurück bin?
Ja, das ist genau die Aufgabe von Ondira. Du setzt eine Frist. Checkst du bis dann nicht ein und reagierst auch nicht auf die Erinnerung, bekommt dein Kontakt automatisch eine E-Mail.
Funktioniert eine Check-in-App ohne Handyempfang?
Für den Check-in selbst braucht Ondira kurz Internet. Deshalb setzt du die Frist so, dass du dich erst nach der Tour melden musst, wenn du wieder Empfang hast.
Alarmiert Ondira die Rega?
Nein. Ondira schickt nur E-Mails an deine Kontakte. Im Notfall rufst du selbst 1414 oder 112 an oder nutzt die Rega-App, die deinen Standort an die Einsatzzentrale übermittelt.
Sieht mein Kontakt, wo ich wandere?
Nein. Es gibt keine Live-Ortung. Nur wenn du es einschaltest, wird beim Check-in der Standort mitgeschickt.
Eignet sich Ondira auch für Alleinreisende?
Ja. Auf Reisen checkst du zum Beispiel jeden Abend ein. Mit Plus passt du den Wochenplan an Reisetage an.
Was kostet die Solo-Wandern-Check-in-App?
Der tägliche Check-in ist gratis. Ondira Plus mit Wochenplan und kürzeren Rhythmen kostet CHF 3 im Monat oder CHF 30 im Jahr.
Geh allein. Aber nicht unbemerkt.
Richte Ondira vor deiner nächsten Tour ein, trag einen Kontakt ein und setz deine erste Frist.
Du richtest Ondira für jemanden ein? Installiert die App gemeinsam auf dem Handy der Person, die sich meldet.
Gratis-Version ohne Kreditkarte. Plus kündbar auf Ende der Laufzeit.
Feedback & Neuigkeiten
Möchtest du erfahren, was sich an Ondira ändert? Trag deine E-Mail-Adresse ein. Feedback und Wünsche nehmen wir gern unter support@ondira.app entgegen.
