Für Angehörige
Du weisst, dass es ihnen gut geht. Ohne sie zu kontrollieren.
Deine Mutter oder dein Vater wohnt allein, und du denkst jeden Morgen daran. Mit Ondira meldet sich dein Elternteil mit einem Tipp. Bleibt der aus, bekommst du eine E-Mail.
Gratis-Version · Plus CHF 3 pro Monat oder CHF 30 pro Jahr
Du willst nicht kontrollieren. Aber du willst es wissen.
Du rufst am Sonntag an, und alles klingt gut. Am Dienstag denkst du wieder daran. Hat sie heute schon jemand gesehen? Hätte es jemand gemerkt, wenn sie gestern gestürzt wäre?
Jeden Tag anzurufen fühlt sich falsch an. Für dich, weil es nach Misstrauen klingt. Für sie, weil sie nicht wie ein Kind behandelt werden will. Also rufst du nicht an und trägst die Frage mit dir herum.
Ein Notrufknopf liegt oft in der Schublade. Eine Standort-App ist für viele Eltern ein Schritt zu weit. Was fehlt, ist etwas dazwischen: ein kleines Zeichen, das sagt „alles in Ordnung“. Und eine Nachricht an dich, wenn dieses Zeichen nicht kommt.
„Ich will ihr nicht hinterherspionieren. Ich will nur nicht erst nach drei Tagen merken, dass etwas nicht stimmt.“
So funktioniert es für euch
Einmal gemeinsam einrichten. Danach merkt ihr im Alltag nichts davon, solange alles gut ist.
Rhythmus gemeinsam festlegen
Dein Elternteil wählt selbst, wie oft es sich meldet, zum Beispiel jeden Tag oder alle zwei Tage.
Ein Tipp am Tag
App öffnen, auf „Ich bin da“ tippen, fertig: Das dauert zwei Sekunden und braucht kein Gespräch.
Zuerst eine Erinnerung
Wird der Tipp vergessen, erinnert Ondira zuerst dein Elternteil selbst, per Push-Nachricht und E-Mail.
Erst dann eine E-Mail an dich
Bleibt auch die Erinnerung unbeantwortet, bekommst du eine ruhig formulierte E-Mail mit dem letzten Lebenszeichen.
Was Angehörige uns oft fragen
- Meine Mutter will nicht kontrolliert werden.
- Das musst du auch nicht. Ondira zeigt dir weder ihren Standort noch ihren Tagesablauf. Du erfährst nur, ob ein Lebenszeichen ausgeblieben ist. Sie legt den Rhythmus fest, sie kann ihn ändern, und sie kann die App jederzeit löschen.
- Sie kommt mit Technik nicht zurecht.
- Im Alltag gibt es genau eine Handlung: App öffnen, auf den grossen Knopf tippen. Die Einrichtung macht ihr am besten zusammen, zum Beispiel beim nächsten Besuch. Wer kein Smartphone nutzt, für den ist Ondira allerdings nicht die richtige Lösung.
- Was, wenn das Handy leer ist oder sie es vergisst?
- Dann kommt zuerst eine Erinnerung an sie selbst. Erst wenn auch die unbeantwortet bleibt, bekommst du eine E-Mail. In der steht ausdrücklich, dass das Ausbleiben nichts heissen muss. Ein leerer Akku ist der häufigste Grund, und ein Anruf klärt ihn meist in einer Minute.
- Was kostet es später?
- Der tägliche Check-in ist in der Gratis-Version kostenlos. Ondira Plus mit mehr Kontakten und flexibleren Rhythmen kostet CHF 3 im Monat oder CHF 30 im Jahr. Niemand rutscht automatisch in ein Bezahlabo.
- Muss ich die App auch installieren?
- Nein. Als Vertrauenskontakt brauchst du nur eine E-Mail-Adresse. Wenn du magst, kannst du die App zusätzlich nutzen und dich auch selbst melden.
Wie sprichst du das Thema mit deinen Eltern an?
Das Gespräch ist oft schwieriger als die Technik. Fünf Formulierungen, die bei vielen Familien funktionieren. Nimm die, die zu euch passt, und sag sie in deinen eigenen Worten.
Wenn du von dir aus beginnst
„Ich merke, dass ich mir öfter Gedanken mache, als ich dir sage. Kann ich dir zeigen, was mir helfen würde?“
Du sprichst über deine Sorge, nicht über ihre Schwäche. Das macht es leichter, Ja zu sagen.
Wenn Unabhängigkeit wichtig ist
„Du entscheidest, wann und wie oft. Ich sehe nicht, wo du bist, und ich sehe nicht, was du machst. Ich erfahre nur, wenn du dich nicht meldest.“
Die Kontrolle bleibt sichtbar bei ihr. Genau das unterscheidet Ondira von einer Überwachung.
Wenn der Satz „Ich brauche das nicht“ kommt
„Ich glaube dir, dass es dir gut geht. Es geht mir darum, dass ich nicht jeden Tag anrufen muss, um das zu wissen.“
Du widersprichst nicht, sondern bietest ihr an, dass du weniger nachfragst. Das ist für viele ein Gewinn.
Wenn es gegenseitig sein darf
„Lass es uns beide machen. Du meldest dich bei mir, ich melde mich bei dir.“
Wer selbst auch eincheckt, macht daraus ein Ritual unter Erwachsenen statt eine Massnahme für die Älteren.
Wenn noch Zeit gebraucht wird
„Wir probieren es einen Monat. Wenn es dich stört, löschen wir es wieder, ohne Diskussion.“
Ein Versuch mit klarem Ausstieg nimmt den Druck raus. Die Entscheidung bleibt jederzeit umkehrbar.
Und wenn die Antwort vorerst Nein ist, ist das auch eine Antwort. Ein zweites Gespräch in ein paar Wochen ist oft leichter als das erste.
Was Ondira nicht ist
Kein Notrufknopf
Ondira ruft keine Leitstelle und keine Ambulanz. Es merkt, dass etwas ausbleibt, und informiert dich. Für akute Stürze mit Hilferuf ist ein Hausnotruf die bessere Wahl.
Keine Live-Ortung
Keine Live-Ortung, keine Kamera, kein Mikrofon. Den Standort sendet die App nur, wenn dein Elternteil das selbst einschaltet, und dann nur im Moment des Check-ins.
Kein Medizinprodukt
Ondira misst nichts und diagnostiziert nichts. Es ersetzt weder Pflege noch ärztliche Betreuung.
Warum du Ondira vertrauen kannst
Wenig Daten, kurz gespeichert
Der Check-in-Verlauf wird 14 Tage aufbewahrt. Keine Gesundheitsdaten, keine Werbekennungen, kein Datenverkauf.
DSG/DSGVO-konform gestaltet
Nach Schweizer Datenschutzgesetz und DSGVO aufgebaut. Serverstandort: Schweiz.
Transparent, was passiert
Du siehst vorher genau, welche E-Mail du im Ernstfall bekommst. Es gibt keine versteckten Benachrichtigungen.
Aus dem Wallis
Ondira wird von diehm it-services in Brig-Glis entwickelt und betrieben, mit Adresse im Impressum.
Ondira entstand, weil die Co-Founder Daniel Diehm und Oliver Gepp nach etwas suchten, das zwischen Notrufsystem und Standort-App liegt, und nichts fanden. Die Geschichte dahinter
Häufige Fragen von Angehörigen
Wie merke ich, wenn meiner Mutter etwas passiert, obwohl ich weit weg wohne?
Mit Ondira meldet sich deine Mutter in einem Rhythmus, den sie selbst wählt, zum Beispiel jeden Morgen. Bleibt das Lebenszeichen aus und reagiert sie auch auf die Erinnerung nicht, bekommst du eine E-Mail. Wann die Nachricht kommt, hängt von Rhythmus, Gnadenfrist und Ruhezeiten ab.
Ist Ondira eine Alternative zum Hausnotruf?
Für manche Familien ja, für andere ist es eine Ergänzung. Ein Hausnotruf hilft, wenn jemand nach einem Sturz selbst einen Knopf drückt. Ondira hilft, wenn jemand sich nicht mehr melden kann. Den ausführlichen Vergleich findest du auf unserer Seite zum Hausnotruf.
Gibt es eine Check-in-App für Senioren ohne Abo?
Ja. Die Gratis-Version von Ondira bietet den täglichen Check-in und die E-Mail an einen Vertrauenskontakt, ohne Abo und zeitlich nicht befristet. Wer mehr Kontakte oder kürzere Intervalle braucht, nimmt Plus für CHF 3 im Monat oder CHF 30 im Jahr.
Sieht mein Vater, dass ich als Kontakt eingetragen bin?
Ja. Die Vertrauenskontakte trägt er selbst in seiner App ein, und er kann sie jederzeit ändern. Ondira funktioniert ohnehin nur, wenn er sich selbst regelmässig meldet. Heimlich lässt es sich also nicht nutzen.
Was steht in der E-Mail, wenn kein Lebenszeichen kommt?
Wann sich die Person zuletzt gemeldet hat und dass für den vereinbarten Zeitraum kein Check-in eingegangen ist. Dazu der Hinweis, dass das nichts heissen muss, und die Bitte, kurz nachzufragen. Über einen Link kannst du bestätigen, dass du die Person erreicht hast.
Können mehrere Geschwister informiert werden?
Ja. Mit Ondira Plus lassen sich bis zu 20 Vertrauenskontakte in drei Gruppen eintragen: zuerst eine Person, danach weitere. So muss nicht immer dieselbe Person die ganze Verantwortung tragen. Die Gratis-Version hat einen Kontakt.
Was ist, wenn meine Mutter in den Ferien ist?
Mit Ondira Plus setzt sie den Schutz für die Reisezeit aus, für 24 Stunden oder 3 Tage, und sieht, wann er automatisch zurückkehrt. Ohne Plus ändert sie den Rhythmus selbst. Die Kontrolle bleibt in jedem Fall bei ihr.
Weniger Sorge, ohne mehr Kontrolle
Richte Ondira gemeinsam mit deiner Mutter oder deinem Vater ein. Oder beginne bei dir selbst und zeig ihnen, wie wenig es braucht.
Du richtest Ondira für jemanden ein? Installiert die App gemeinsam auf dem Handy der Person, die sich meldet.
Gratis-Version ohne Kreditkarte. Plus kündbar auf Ende der Laufzeit.
Feedback & Neuigkeiten
Möchtest du erfahren, was sich an Ondira ändert? Trag deine E-Mail-Adresse ein. Feedback und Wünsche nehmen wir gern unter support@ondira.app entgegen.
